Die Ausstellung

am Deutsch-Französischen 
Kulturzentrum in Nizza
(CCFA)

beruht auf der Idee, die „Nicht-Unterschiede“ zwischen Deutschland und Frankreich
und ihre Existenz auf demselben Boden, demselben Boden der Geschichte, wertfrei und objektiv anhand einer Serie von Fotografien darzustellen.
Gezeigt werden dabei Schwarz-Weiß-Fotografien des deutschen Künstlers und Fotografen Marc Köschinger.
Die Arbeiten zeigen atmosphärische Aufnahmen von Orten, Bauwerken und Räumen,
 wie aus der Zeit entnommen. 
Diese werden dem Betrachter jedoch nicht unmittelbar definiert. So wird eine Situation erschaffen, in welcher der/die ein oder andere Betrachtende eventuell überrascht sein wird, dass es doch nicht so leichtfällt, die Motive einem der beiden Länder zuzuordnen. 
Dabei wird es je nach Motiv leichter oder schwerer sein, eine räumliche oder zeitliche Verortung vorzunehmen, was einen doch nicht so großen Unterschied zwischen den beiden Ländern aufzeigt – eher einige unerwartete Gemeinsamkeiten zu Tage bringt, die nicht zuletzt aus einer gemeinsamen Geschichte und aus gemeinsamen Wurzeln erwachsen sind.
So zeigt sich am Ende vielleicht, dass die Unterschiede in vielen Dingen eher „Märchen“,
„Mythen“ sind, welche nur unterschiedlich erzählt werden.


Der Stil
der Fotografien
dieser Ausstellung unterscheidet sich von der sonstigen künstlerischen Arbeit von Marc Köschinger.
Sie bilden eine eigene Serie, die schon sehr früh von ihm begonnen wurde und für diese Ausstellung durch viele neue Bilder ergänzt wurde.
Die Bildserie ist unter anderem beeinflusst durch das Werk des britischen Fotografen 
Simon Marsden, der an der Sorbonne Film und Fotografie studierte. Marsden war 
insbesondere bekannt durch seine mystischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen.
Diese waren eine der Motivationen für Marc Köschinger, zunächst den Beruf des Fotografen zu er-
lernen. Heute arbeitet er als Künstler mit verschiedenen Einflüssen und Techniken, 
u. a. Malerei, Skulptur, Installation und Fotografie. Neben der Kunst ist Marc Köschinger auch als Grafiker, Fotograf und Designer im kommerziellen Bereich für Firmen, kulturelle Institutionen oder Künstler tätig.
Seit mehr als 10 Jahren gibt Marc Köschinger sein Wissen auch an der Universität Eichstätt-
Ingolstadt, der schwedischen ABO Akademie in Finnland sowie an verschiedenen staatlichen und privaten Medien Akademien weiter.

Marc Köschinger
Instagram: @koeschinger
www.koeschinger.de
kontakt@koeschinger.de
+49 (0)1 79 32 17 42 3

Die Idee
zu dieser Ausstellung
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entstand durch ein Projekt von Dominik Bajura (Lektor mobiklasse.de 2019/20) für Kinder und Jugendliche an französischen Schulen. Das Projekt sollte zur Deutsch-Französischen Woche Schülern die Gemeinsamkeiten beider Länder nahebringen. Zusammen mit Marc Köschinger erarbeitete er mit dessen Fotografien ein Konzept mit einer Bildermappe und einem 

Quiz, in dem die Kinder und Jugendlichen erraten sollten, welche Fotografien welches Land zeigen. Diejenigen, die am wenigsten Bilder richtig zuordnen konnten, gewannen am Ende einen kleinen Preis. Ziel war es, zu zeigen, wie schwer es ist, Unterschiede zwischen den Ländern auszumachen.

So entstand der Titel des Projekts ‚Der Mythos‘ oder besser „Das Märchen vom Unterschied“, bei dem die „Nicht-Unterschiede’“ beider Länder benannt werden sollten. Aufgrund der spannenden Erkenntnisse und Erfolge des 
Projekts kam es zu der Idee dieser Ausstellung.
Das Deutsch-Französische Kulturzentrum

in Nizza (CCFA)
Das Deutsch-Französische Kulturzentrum in Nizza (CCFA) wurde 2015 in Zusammenarbeit 
mit französischen und deutschen Partnern und dank der Unterstützung der Stadt Nizza 
gegründet. Es befindet sich in historischen Gebäuden in der Altstadt Nizzas zwischen 
der Cours Saleya und der Promenade.
Das Kulturzentrum ist ein Ort der deutsch-französischen Begegnung und des Dialogs. 
Mit Vorträgen, Lesungen, Filmvorführungen, Ausstellungen, Konzerten und Theaterveranstaltungen ist es in den sieben Jahren seines Bestehens zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Stadt Nizza geworden. 
Ein besonderes Anliegen des Kulturzentrums ist es, durch gemeinsame Veranstaltungen und Austauschprogramme die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Nürnberg zu stärken.
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